Der ADFC in Bamberg widmet sich vor allem den Themen Verkehrspolitik und -planung
Mitarbeit in der städtischen Arbeitsgruppe (AG) Radverkehr. Hierbei handelt es sich um ein Gremium bestehend aus Vertretern von städtischen Behörden wie dem Tiefbauamt, Baubetriebs-, Planungs- und Ordnungsamt sowie dem Verkehrsbetrieb, der Polizei und dem ADFC. Die AG Radverkehr wurde gegründet, um dem Verkehrssenat des Stadtrates Vorschläge zu unterbreiten, wie die Sicherheit und Attraktivität des Radverkehrs in Bamberg gesteigert werden kann.
Wesentliche Themen der Arbeitsgruppensitzungen
Umsetzung der StVO-Novelle (Öffnung von Einbahnstraßen, Einrichtung von Fahrradstraßen, Aufhebung der generellen Radwegebenutzungspflicht)
Verbesserung bestehender Radverkehrsanlagen (Radfurten, Ampelschaltung, Absenkung der Bordsteinkanten)
Erörterung wie Mängel der Radverkehrssituation abgebaut werden können.
bisher erreicht wurde
Verwirklichung eines City-Routen-Konzeptes
deutliche Vermehrung von sicheren Fahrradabstellanlagen im Innenstadtbereich, insbesondere rund um die Fußgängerzone, aber auch beispielsweise am Main-Donau-Kanal unter den Brücken ("bike and go")
Einrichtung von Fahrradstraßen
Probleme
ungenügende finanzielle Ausstattung für den Ausbau von Radverkehrsanlagen
Fehlende Akzeptanz des Fahrrades als vollwertiges Verkehrsmittel in Teilen von Politik und Verwaltung
Zögerliche Umsetzung der StVo-Novelle
Lösungsansätze
hier ist an alle ADFC-Mitglieder zu appellieren: Teilt uns erkannte Mängel mit; Beschwerden bei Behörden, Politikern, Leserbriefe, um uns zusätzlich bei der Arbeit zu unterstützen
nur so kann ein gewisser Druck entstehen, der eine nachhaltige Verbesserung der Situation für die Radler ermöglicht
Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit des ADFC in Bezug auf Verkehrspolitik